Sie werden ein Teil von uns, wenn sie doch nur dürfen…

Der FSV Dornberg verfolgt nicht nur ähnliche Ziele wie wir, sondern ist bei der erfolgreichen Integration von Asylbewerbern schon ein gutes Stück weiter. Zwei seiner Mitglieder sind nämlich auch außerhalb des Fußballplatzes zum Teil der Gemeinschaft geworden und veranschaulichen dabei zwei von den vielen Punkten im Bezug darauf, was beim Umgang mit Flüchtlingen bei uns falsch läuft: Zum einen könnten sie ein wertvoller und belebender Teil einer Gruppe werden, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Zum anderen steckt in ihnen oft jede Menge Potential, das einfach verloren geht, wenn wir sie „wegsperren“ und ihre Entfaltung unterbinden. So wurde Menulu aus Nigeria ein gern gesehener Gast im Kirchenchor in Hardheim, während der Kameruner John durch seine Fähigkeiten als Künstler besticht.

Irgendwann werden hoffentlich noch mehr Menschen merken, dass Ausländer und Asylbewerber im Speziellen keine Bürde für uns sein müssen, sondern eine Bereicherung der Gesellschaft darstellen könnten – wenn, ja, wenn man ihnen die Chance dazu gibt.

John Shu Neba

Der Kameruner John Shu Neba bei einer seiner Ausstellungen.                             Bildquelle: Lokalmatador.de