Fußballschuhe an Bedürftige abzugeben

Dank unseres mittlerweile guten Rufes dürfen wir uns immer mal wieder über unerwartete Spenden freuen. So erreichten uns vor kurzem dutzende Fußballschuhe, die wir gar nicht alle verwenden können. Der kleine Nachteil ist, dass alle die gleiche Größe haben: 42 2/3. Etwa fünf Paar haben die Größe 35 1/3. Nun sind wir natürlich gerne bereit, ein paar von diesen Schuhen abzugeben, wenn bei diesen Größen Bedarf besteht. Als Empfänger kommen sowohl Flüchtlinge in Frage als auch alle anderen bedürftigen Menschen, die es verdient haben, die also regelmäßig an einem Sportangebot teilnehmen, sich neue Schuhe aber einfach nicht leisten können. Bei Interesse meldet euch einfach unter freie-turner@gmx.de.

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Finanzierung von „Sport ohne Grenzen“ auch weiterhin gesichert

Ehrenamtliches Engagement ist gut und schön, doch ohne entsprechende Würdigung und Unterstützung wäre es nicht viel wert und könnte nicht dauerhaft betrieben werden. Umso dankbarer sind wir für alle Helfer, die „Sport ohne Grenzen“ ermöglichen. Dazu gehören neben den Vereinsmitgliedern natürlich vor allem die Förderer und Sponsoren. So durften wir uns in nur wenigen Wochen über Zuschüsse von fast 6.000 Euro für unser Integrationsprojekt freuen, wodurch die Fortführung des Projektes über viele weitere Monate gesichert ist. Unser großer Dank gilt daher der Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung, Demokratie leben Würzburg und Standpunkt e.V. Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre unser Projekt nicht möglich. Vielen Dank!

Demokratie leben Standpunkt_Logo_2015 Bürgerstiftung

Werde Bufdi bei den Freien Turnern Würzburg!

Die Freie Turnerschaft Würzburg e.V. von 1899 ist nun offiziell als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst registriert. Damit kann die Suche nach einem geeigneten Bufdi beginnen. Voraussetzungen: volljährig, Führerschein, sehr gute Deutschkenntnisse, belastbar, flexibel, zuverlässig. Neben sportlichen bzw. Instandhaltungsaufgaben auf unserem Gelände stehen bei uns natürlich auch integrative Aufgaben bei der Arbeit mit Ausländern an. Der/die Bufdi würde allen Abteilungen des Vereins zur Verfügung stehen. Als Taschengeld gibt es 300 Euro pro Monat. Man macht es also nicht wegen des Geldes, es handelt sich um eine Art freiwilliges soziales Jahr, weshalb in erster Linie – aber natürlich nicht ausschließlich – Schulabgänger in Frage kommen. Die Anstellungsdauer beträgt 12 bis 18 Monate. Das Arbeitsvolumen beträgt 38,5 Stunden pro Woche. Für genauere Informationen kann man sich gerne an uns wenden. Kontakte von Interessenten sind jederzeit willkommen an freie-turner@gmx.de.

Neuer Tanzkurs ab Samstag

Nachdem sich der erste Tanzkurs bei Lusine großer Beliebtheit erfreut, wird es ab diesem Samstag, dem 23. Januar 2016 ab 18 Uhr regelmäßig einen zweiten Tanzkurs geben. Leiterin ist dabei die mittlerweile anerkannte Iranerin Sara, die durch ihre persischen und arabischen Tänze noch mehr Vielfältigkeit in unser Angebot bringt. Einen Vorgeschmack auf den Tanzstil bietet das Video unten (das nicht Sara zeigt).

Auch bei diesem Tanzkurs gilt: nur für Frauen. Wer bereits Mitglied des Vereins ist, muss nicht noch einmal den Jahresbeitrag entrichten. Wir freuen uns über ausländische und deutsche Interessierte!

Bei Facebook abstimmen und unser Projekt unterstützen!

Helfen – das gebe ich gerne zu – tut möglicherweise kein Mensch als Selbstzweck. Würden keine positiven Rückmeldungen kommen, würde die eigene Motivation mit Sicherheit leiden. Doch gerade weil uns viele Stimmen von Flüchtlingen oder Menschen, die mit ihnen zu tun haben, erreichen, die dankbar für das Angebot sind oder uns einfach nur loben, macht es Spaß, Gutes zu tun. Gerade in der neuen Tanzabteilung finden sich viele Frauen, die einfach nur froh sind, zumindest eine Stunde lang unbeschwert Spaß miteinander haben zu können. Einen ausführlichen Artikel darüber gab es auch schon in der Main-Post:

Tanzkurs FT Würzburg

Damit wir unser Projekt langfristig aufrecht erhalten können, werden wir immer wieder auf Spenden und Fördergelder angewiesen sein. Dafür bietet sich auch die alljährliche Aktion „Gut für Würzburg“ auf Facebook an. 50 Personen oder Vereine stellen ihr Konzept vor, wie sie in Würzburg etwas Gutes erreichen möchten. Die fünf Projekte mit den meisten „likes“ gewinnen dann jeweils 1.000 Euro. Falls ihr also unser Projekt – beispielhaft durch die Tanzabteilung dargestellt – unterstützen möchtet, dann klickt bitte auf den Link und anschließend auf „like“ und optional auf „share“ (wenn ihr denn bei Facebook seid). Also, „liken“ und weitersagen! Vielen Dank!

https://www.facebook.com/wuerzburg.erleben/photos/a.10153349295725829.1073742046.87579105828/10153349297795829/?type=3&theater

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„Sport ohne Grenzen“ lebt, wächst und gedeiht

Es ist einiges passiert in den letzten Wochen und damit mal wieder Zeit, „Danke!“ zu sagen: Danke an alle Vereinsmitglieder, die dazu beitragen, dass „Sport ohne Grenzen“ so gut funktionieren kann. Danke an alle Sponsoren, Spender und Preisverleiher, ohne deren finanzielle Unterstützung unser Angebot nicht möglich wäre. Danke auch an unsere neuen Mitglieder aus aller Herren Länder, die uns als Verein und als Mensch bereichern. Selten zuvor stand die Freie Turnerschaft so gut da wie momentan – und selten zuvor war ich so stolz darauf, ein Teil davon zu sein.

Im Einzelnen ist in den letzten Wochen folgendes passiert:

Gerade unsere neu Tanzabteilung war in den Medien vertreten gewesen. Zu Recht, wie ich meine, denn mit der nicht überall selbstverständlichen Herangehensweise, Asylbewerberinnen nicht nur ins Vereinsleben aufzunehmen, sondern ihnen auch Verantwortung zu übertragen, unterstreichen wir unsere Überzeugung, dass für uns alle Menschen gleich sind – unabhängig von Herkunft, Aussehen, Religion oder Status.

http://www.sat1bayern.de/news/20151010/freie-turnerschaft-wuerzburg/

http://www.br.de/mediathek/video/video/miteinander-daheim-in-bayern-100.html (Wir sind nach 1 Stunde und 52 Minuten zu sehen)

 

Auch im Bayernsport Magazin des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) erschien ein Artikel über unser Projekt im Bezug auf die letztjährige Auszeichnung beim Quantensprung Wettbewerb. Allerdings führt das Bild ein wenig in die Irre. Dort ist nämlich kein Asylbewerber, sondern einer unserer türkischen Fußballspieler zu sehen.

BLSV Interview

 

Nach dem Freundschaftsspiel zwischen zumeist minderjährigen Flüchtlingen und einer Auswahl von Berufsschülern der Kolpingwerke Würzburg auf unserem Platz sind mittlerweile die Einnahmen von 200 Euro als Spende bei uns angekommen. Vielen Dank!

Spende Kolping

 

Auch beim Deutschhaus-Gymnasium bedanken wir uns. Während der Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus“ nahmen die Schüler beim Verkauf von Speisen und Getränken 220 Euro ein, welche sie an unser Projekt spendeten.

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Jazz-Rassismus-Schulgebaeude;art736,8854305

 

Am vergangenen Montag wurden wir im Ovalsaal der Residenz schließlich als eine von drei Initiativen mit dem Integrationspreis der Regierung von Unterfranken bedacht. Auch für diese 1.000 Euro bedanken wir uns natürlich!

Integrationspreis Unterfranken

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Fluechtlinge-Kriegsschauplaetze-Mehrgenerationenhaeuser-Regierungen-und-Regierungseinrichtungen;art735,8955878

Neue Fördergelder sichern den Fortbestand von „Sport ohne Grenzen“

Die Zahl der Asylbewerber nimmt stetig zu. Umso wichtiger wird es daher, auf die zureisenden Menschen zu zugehen und mit ihnen zusammen an einer gelungenen Integration zu arbeiten. „Sport ohne Grenzen“ leistet dazu seinen Beitrag und wird auch im Jahr 2016 noch bestehen. Das steht nun bereits fest, da wir dankenswerterweise erneut öffentliche Fördermittel bewilligt bekommen haben.

Logo quadratisch groß

„Demokratie Leben Würzburg“, das Nachfolgeprojekt von „Lokaler Aktionsplan Würzburg“, stellt uns 2.900 Euro zur Verfügung mit der Aussicht auf weitere 600 Euro bei der Bewilligung entsprechender Mittel durch den Bund. Außerdem freuen wir uns darüber, dass wir beim Integrationspreis der Regierung Unterfranken den mit 1.000 Euro dotierten dritten Platz belegt haben. Ein besonderer Dank geht dabei an den „Heimfocus – Stimme für Menschen“ und Eva Peteler, die uns für diesen Preis vorgeschlagen hatte.

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Als drittes bedanken wir uns bei unseren eigenen Mitgliedern und Unterstützern. Die haben nämlich durch ihre Abstimmungen dazu beigetragen, dass wir uns beim äußerst knappen Rennen um 1.000 Euro beim Wettbewerb „DiBaDu und dein Verein“ am Ende über das Preisgeld freuen durften.

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Erste Eindrücke aus der Tanzabteilung

Die neue Tanzabteilung, die sich regelmäßig freitags um 18 Uhr trifft, wächst und gedeiht und konnte in der vergangenen Woche bereits mehr als zehn Teilnehmerinnen begrüßen. Besonders angenehm ist dabei die Atmosphäre. Man sieht den Frauen aller Altersklassen (bisher überwiegend armenische Asylbewerberinnen) an, dass sie einfach nur Spaß daran haben, dem deprimierenden Alltag in der Gemeinschaftsunterkunft in Veitshöchheim entfliehen und zusammen tanzen zu können. Wir wünschen uns, dass sich der Tanzkurs in Zukunft zu einem Ort ungezwungener Begegnungen entwickelt, wenn wir mehr deutsche Teilnehmerinnen (von denen erstmals eine in der letzten Woche da war – Willkommen, Tamara!) hinzugewinnen.

Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke des Tanzkurses. Unsere Tanzlehrerin Lusine ist in schwarz gekleidet zu sehen.

Ein Punktsieg für das Miteinander

Für den einen oder anderen Berufsschüler der Würzburger Kolpingwerke mag es der erste direkte Kontakt mit einem Asylbewerber gewesen sein, als sie zu einem Fußball-Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft mit Schülern der Kolping-Sprachkurse antraten. Auf dem Sportplatz merkte man von eventuellen Vorbehalten oder Vorurteilen aber nichts. Der Sport verbindet – und spielt bei der Integration seit jeher eine wichtige Rolle.

Organisiert wurde die Partie von Kolping-Mitarbeitern. Den Platz stellten die Freien Turner Würzburg zur Verfügung, die schon seit längerem über ihr Integrationsprojekt „Sport ohne Grenzen“ aktiv Asylbewerber in ihren Spielbetrieb integrieren. Die Einnahmen von 200 Euro – ausschließlich durch Spenden der Zuschauer erworben – wurden anschließend eben jenem Projekt zur Verfügung gestellt. Gewonnen hat am Ende die Mannschaft, die hauptsächlich aus 16- bis 18-jährigen Flüchtlingen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan und Pakistan bestand, mit 7:3 gegen die Berufsschüler und Mitarbeiter von Kolping. Viel wichtiger – so hoffen die Veranstalter – war aber der faire, direkte Kontakt miteinander, der die beiden Gruppen einander im Idealfall etwas näher bringt und dabei hilft, ein friedliches und freundschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Unbenannt

Bilder vom Freundschaftsspiel mit Kolping

Ein paar Zeilen zum Freundschaftsspiel zwischen Sprach- und Berufsschülern der Kolpingwerke folgt in Kürze. Hier schon einmal die Bilder für die beteiligten Jungs: