Wo kann man helfen?

Derzeit erlebt Deutschland einen Flüchtlingsansturm, der die Zivilgesellschaft auf die Probe stellt. Die entsprechenden Kapazitäten hat Deutschland meiner Meinung nach allemal – aber haben wir auch den nötigen Willen? Zum Glück finden sich viele Menschen, die helfen möchten. Das ist auch nötig, denn viele Flüchtlinge aus Kriegsgebieten haben entgegen der Angaben mancher Hetzter nur noch das, was sie am Leib tragen. Außerdem werden für die Betreuung und organisatorische Arbeit immer wieder Helfer gesucht. Auf folgender Seite wird versucht, den Bedarf in Würzburg zu bündeln. Schaut also mal vorbei, ob auch ihr helfen könnt:

http://www.wuefugees.de/de/hier-kann-gespendet-werden/#more-133

Wehret den Anfängen

Anbei zwei ältere Artikel von mir, die thematisch gut auf diese Seiten passen (manche Links im Text passen nicht mehr). Zentral dabei der Satz: „Zu wenige sind irritiert, wenn Volksverhetzung aufmarschiert.“ Ich bin in Sachsen-Anhalt aufgewachsen und weiß, wovon ich rede. Bedenklich ist aber auch, dass der Fremdenhass in Bayern eine subtilere, aber ähnlich weit verbreitete Basis hat.

Die Moorsoldaten

Der kleine Neger vom FC Hinterwald

 

Fußball-Freundschaftsspiel mit Kolping

von Carsten Pauly

Unbenannt

Am Mittwoch, dem 29. Juli um 19 Uhr wird ein ganz besonderes Fußballspiel stattfinden, bei dem eher der integrative Aspekt, das Kennenlernen und das Miteinander im Mittelpunkt stehen.

Ziel ist, dass die jugendlichen Bewohner des Kolpinghauses im Rahmen dieses sportlichen Events Kontakt mit gleichaltrigen Flüchtlingen bekommen und so auch deren Lebenssituation näher kennen lernen können. Wir machen uns stark für Werte wie Toleranz und Verständigung und unterstützen junge Menschen, gleich welcher Nationalität und Herkunft auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Die Mannschaft „Kolping-Allstars“ wird gegen eine Fußballmannschaft der Gemeinschaftsunterkunft aus der Veitshöchheimer Straße auflaufen. Die „ Allstars“ bestehen aus jugendlichen Bewohnern des Kolpinghauses und aus Mitgliedern der Kolpingjugend. Verstärkung erfährt diese junge Mannschaft durch einige „alte Hasen“ der Katholischen Gesellenhausstiftung.

Das Team aus der Gemeinschaftsunterkunft sind jugendliche Flüchtlinge, die von Stephan Rinke, dem Gründer von “Sport ohne Grenzen”, betreut werden und die alle die Sprachkurse bei Kolping besuchen. Der Reinerlös aus dem Getränke- und Essensverkauf geht an dieses Projekt, das sportinteressierten Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft die Teilnahme und Teilhabe am Sportgeschehen in Würzburg ermöglicht.

Das Spiel findet statt auf dem Sportgelände der Freien Turnerschaft Würzburg in der Mergentheimer Straße 13 c. Ein kleines Rahmenprogramm mit Essen und Trinken und einigen weiteren Überraschungen ist geplant. Presse und Lokalfernsehen sind eingeladen.

Unterstützung erfährt diese Veranstaltung durch die WVV und der Fa. MR Datentechnik, die jeweils einen professionellen Trikotsatz zur Verfügung stellen.

Der Abend verspricht spannend zu werden, Sie sind herzlich eingeladen, gerne auch mit weiteren Teilnehmern aus Projekten oder Maßnahmen.

Hat ein Asylbewerber eine Steuernummer?

von Steffen Jakel

Klar, so eine Selbstständigkeit wirft eine Menge Fragen auf. Mit vielen hatten wir gerechnet – mit anderem eher nicht. Wie zum Beispiel: Darf ein Asylbewerber eigentlich arbeiten? Besitzt er eine Steuer-ID-Nummer? Und wie bucht man ein namensgebundenes Busticket für jemanden, der bisher nur einen Pass mit arabischen Schriftzeichen besitzt?

Seit Salam Teil unseres Teams wurde, wächst diese Liste fast täglich. Dabei ist „Team“ für uns nicht nur ein leeres Wort. In unserem eigenen Laden steckt viel zu viel Herzblut, um hier einfach nur Arbeit gegen Geld zu tauschen.

Als Stephan, den wir beide gut aus dem Vereinsleben bei den Freien Turnern kennen, uns seinerzeit eine potentielle Verstärkung beschrieb, war „Asylbewerber“ für uns das unwichtigste Wort dieser Beschreibung. „Zuverlässig“, „küchenaffin“ und vor allem „ein super Kerl“, das war es, was für uns zählte – und Salam ist dem vom ersten Tag an bei uns gerecht geworden.

Nun ist unser irakischer Bro seit fast einem halben Jahr bei uns und es ist längst Alltag geworden, vor dem  Zwiebeln schneiden noch schnell ein Busticket zu buchen, einen Arzttermin zu vereinbaren oder beim Finanzamt nachzufragen, wie das denn jetzt mit dieser Steuernummer aussieht. Das klappt meist problemlos, auch weil die Mitarbeiter auf Ämtern und in Behörden häufig freundlicher und hilfsbereiter sind, als es ihr Ruf erahnen ließe.

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Und doch –  Du kannst es nicht ausblenden. Plötzlich ist es da, dieses vermeintlich so unwichtige Wort, dieser Stempel, den ein Mensch aufgedrückt bekommt: „Asylbewerber“.

Im schlechten, traurig-machenden Sinne etwa: Wenn dieser Mensch seit mehr als vier Jahren auf die Entscheidung wartet, ob er bleiben darf oder ob er gehen muss. Oder wenn während der Arbeit das Handy klingelt, weil sich eine aufgeregte Mutter Sorgen macht – eine Mutter, die er seit eben diesen vier Jahren nicht mehr gesehen hat.

Aber auch im schönen, im positiven Sinne, wenn dieser Mensch, der eine 5.000 km lange Flucht hinter sich hat, dich zum Lachen bringt und Alltagsprobleme wie den umgekippten Saucentopf ganz klein erscheinen lässt. Wenn Du mit Ihm morgens am Herd über Fußball fachsimpelst oder er dir erzählt, dass er sich gerne einen Mix aus Bundesadler und irakischer Flagge tätowieren lassen möchte.

Wir haben uns entschieden: „Asylbewerber“, dieses Wort, dieser Stempel ist für uns ohne Bedeutung. Unser Bro Salam ist Teil unseres Teams – und er bleibt es. Und eine Steuernummer hat er übrigens auch 😉

Erfolgreiche Reise des FSV Dornberg nach Frankfurt

Die Freie Turnerschaft Würzburg gratuliert dem FSV Dornberg und freut sich darauf, den Verein am Samstag, dem 13. Juni 2015 zu einem Freundschaftsspiel und anschließendem Grillen auf der heimischen Beate-Uhse-Kampfbahn begrüßen zu dürfen. Besucher willkommen!

 

Ein Gastbeitrag von Frederik Böna

Am 6. März wurde in Frankfurt am Main im Palais Turn und Taxis der Integrationspreis des Deutschen Fußballbundes (DFB) und von Mercedes-Benz 2014 verliehen. Auch der FSV Dornberg gehörte zu den nominierten Vereinen. Deshalb reiste am 25. März eine kleine Delegation des FSV, bestehend aus den beiden Vorsitzenden Frederik Böna und Julian Stieber, Trainer und Kassierer Andreas Seitz Böna sowie Schriftführer und Pressewart Johannes Kreß, nach Frankfurt.

Nach der Ankunft im Jumeirah Hotel Frankfurt gab es bei einem Sektempfang die erste Gelegenheit, die anderen Preisträger kennen zu lernen. Anschließend wurde zusammen mit dem ehemaligen Profifußballer Jimmy Hartwig das Länderspiel Deutschland gegen Australien in Kaiserslautern besucht. Aufgrund optimaler Sitzplätze im Stadion auf dem Betzenberg konnte der offene Schlagabtausch hautnah miterlebt werden. Erst am frühen Morgen traf man wieder im Hotel ein. Nach einer kurzen Nacht und einem ausgezeichneten Frühstück fand in der Zentrale des DFB ab 10:00 Uhr ein Workshop der Integrationspreisträger statt. Gleich nach der Ankunft im Hermann-Neuberger-Haus hatten alle die Möglichkeit, sich einzeln mit dem WM-Pokal fotografieren zu lassen. Es folgte eine Begrüßung durch den DFB-Vizepräsidenten Sozial-/Gesellschaftspolitik Eugen Gehlenborg, DFB-Direktor Willi Hink sowie Claudia Wagner-Nieberding. Die Integrationsbeauftragte des Hamburger Fußballverbandes übernahm außerdem die Moderation der Veranstaltung. Mithilfe der Speed-Dating-Methode konnten sich alle Beteiligten besser kennen lernen und ihre jeweiligen Projekte vorstellen. Nach einer kurzen Mittagspause begann die sehr intensive Gruppenphase. Diese war geprägt von einem konstruktiven Austausch. Im Mittelpunkt standen die Themen Erfolgsfaktoren, Probleme und Wünsche an die Verbände.

Am frühen Abend wurde die Gala im Palais Thurn und Taxis mit einem Sektempfang eröffnet. Um 18:00 Uhr begann dann die eigentliche Preisverleihung, moderiert von Ali Aslan. Die Preisverleihung in den einzelnen Kategorien wurde von Nationalspielerin und DFB-Integrationsbotschafterin Célia Šašić, Jimmy Hartwig (der sich seit Mai 2013 ebenfalls als DFB-Integrationsbotschafter engagiert) sowie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock vorgenommen. Zunächst wurden die Preisträger in den Kategorien freie/kommunale Träger und Schule geehrt. Nachdem Abdelkarim Zemhoute passend zum Thema Integration dem Abend einen weiteren Höhepunkt verliehen hatte, war die Kategorie Verein an der Reihe. Für den FSV Dornberg wurde es jetzt spannend. Die Spannung steigerte sich noch weiter, als Helmut Sandrock den Namen des Drittplatzierten vorlas: FC Süderelbe. Dann wurden die Vertreter des FSV Dornberg auf die Bühne gebeten. Der Zweite Platz und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro gingen an den kleinen FSV aus dem badischen Hardheim. Unter allen Bewerbungen war lediglich der SV Lindenau von der Jury noch besser bewertet worden.

Die eigentliche Preisverleihung war damit beendet. Allerdings hatte Oliver Bierhoff als besondere Überraschung vier Spieler der deutschen Nationalmannschaft mitgebracht. İlkay Gündoğan, Lukas Podolski, Shkodran Mustafi und Christoph Kramer berichteten von ihren Erfahrungen zum Thema Integration im Fußball. Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenbild aller Preisträger zusammen mit den vier Nationalspielern gemacht.

Danach wurde das Abendessen serviert. Bis tief in die Nacht hinein tauschte man Erfahrungen und Zukunftspläne aus, bis dann schließlich müde und zufrieden schlafen gegangen wurde.

Ein ausgedehntes Frühstück bildete für die kleine Delegation aus Dornberg den endgültigen Abschluss der Veranstaltungen.

Es liegt nun am FSV Dornberg zu entscheiden, wie das Preisgeld und vielleicht noch mehr die neu geknüpften Beziehungen am besten genutzt werden können, um die Integrationsarbeit noch weiter zu verbessern.

2015 Getty Images

Quelle: http://www.dfb.de/vielfaltanti-diskriminierung/integration/integrationspreis/sieger/sieger-2014/

Er will doch nur spielen

Neue Regularien der Fifa sollen den Kinderhandel im Weltfußball eindämmen. Sie führen aber auch dazu, dass ein 16-jähriger Somalier beim FC Würzburger Kickers nicht für seine neue Mannschaft auflaufen darf.

Veröffentlicht in der Main-Post am 12. Mai 2015.

Aktuelle Informationen zum Fall finden sich unter http://fussball-ist-die-eine-sprache.de/

Den ganzen Artikel gibt es hier: Fides – Fußball ist die eine Sprache

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Anlaufstelle für Kleiderspenden

Zum Glück finden sich immer wieder Menschen, die beispielsweise mit Kleiderspenden Aslybewerbern etwas Gutes tun wollen. Oft scheitern solche gut gemeinten Aktionen aber an organisatorischen Hürden, da das Hilfsnetzwerk zum Großteil aus ehrenamtlichen Helfern besteht. Eine klare Struktur und Logistik gibt es demnach nicht immer. Zumindest ist nun die Frage geklärt, wohin man sich am besten mit seinen Kleiderspenden wenden sollte, nämlich an den Caritas-Laden in der Koellikerstraße 5, 97070 Würzburg (Annahme mittwochs 15-18 Uhr und freitags 15-17 Uhr).

Der Caritas-Laden richtet sein Hilfsangebot nicht nur nach Asylbewerbern aus, sondern bietet seine Dienste allen Menschen an, die auf Hilfe angewiesen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Grund zur Hoffnung: Es tut sich was!

Dieser Beitrag des Bayerischen Rundfunks macht deutlich, dass es mittlerweile einige Vereine in Bayern gibt, die Asylbewerber willkommen heißen. Der Sport ist ganz einfach eine der besten Möglichkeiten, um einen ungezwungenen Zugang zur Gesellschaft zu finden und es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel weiter Schule machen wird.

http://www.br.de/puls/themen/sport/fluechtlinge-in-sportvereinen-100.html

Why am I different?

I hear the same comments and arguments all the time “We can’t take everyone”, “They cost too much money”, “They are taking jobs away from us”, “They don’t want to integrate, they just want to come here and live from the system and change our way of life.” I always sit patiently and listen until the man or woman has let their frustration out about “they”, about the refugees, asylum seekers, and foreigners who are “taking over” Germany. Once they are finished I calmly say “I am also a foreigner, I am not German.”  The reactions are always mixed. Either that person who just got finished saying all foreigners should leave tries to make excuses or they don’t say anything at all. Why am I different from those men and women who have come here fleeing poverty, war, death, and terror? Why am I allowed to work, study, and live here without anyone telling me I should leave or protesting against me on the streets?  The answer is quite simple: I look German/European and speak three European languages.

When I first moved to Germany five years ago I had no problem assimilating. My German was very basic but no one had a problem speaking English to me. I felt comfortable right away, I came from a western country with Christianity as its main religion and looked exactly like the people around me. Once I learned German and began my Masters program people were shocked to learn I wasn’t German after they spoke with me as I didn’t seem different. The label “immigrant” never set well with me as I wouldn’t describe myself as one although technically I was. For the majority of my time living in Würzburg I never knew there were refugees and asylum seekers here. I had no idea that riding my bike for 15 minutes would bring me to the gate of the old American base where at full capacity almost 500 asylum seekers and refugees from 38 different countries lived.

Over a year and a half ago I stumbled across the Asylum student group at the KHG and went to one of their meetings. They had a group that organized a woman’s breakfast at the refugee house and I decided to check it out. I got on my bike and road the 15 minutes and stood before the gate. I had seen this place while passing by on the bus and had always wondered who lived there. There was no grass, it was surrounded by a fence, and seemed very dark and unwelcoming. I had always felt happy that I didn’t live there. Now I was entering that place I felt happy not to live in. Inside the fence was like the outside, dark and unwelcoming. I made my way to the breakfast and entered a room full of women speaking different languages. I was very nervous as I didn’t know what to say. A few Germans introduced themselves to me and explained that every Friday they met with the women, chatted, and had breakfast. The Germans provided the food, tea, and coffee and all the women had to do was come. I introduced myself to all of the women and found an empty seat next to a young woman from Uganda who was there with her son. I started speaking German and although her German was very good we quickly switched to English. Another woman came and sat next to us from Armenia and she shook my hand with a huge smile and welcoming eyes. By the time breakfast had finished I had spoken with women from all over the world: Uganda, Armenia, Somalia, Ethiopia, Cuba, and Afghanistan. I was hooked. I knew I had to go back.

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Every Friday I faithfully went to the breakfast and realized I knew nothing about the life of refugees and asylum seekers in Germany, or in general. I became “obsessed” with the topic so to say and tried to learn all I could. I became aware of the strong discrimination and ignorance towards these kind and welcoming women I had met. I met women who were doctors, teachers, photographers, business owners, professional singers, and housewives. Women who wanted to work, study, live out their lives but were denied that because of their status as foreigners, as refugees, as asylum seekers. I met women who had no choice but to leave their children and husbands behind, who had to send their children alone and were trying to get to them now, whose husbands, children, parents, family were killed. I met women who had seen death, destruction, violence, terror that I could never imagine. Women who walked through deserts and over mountains, women who rode in buses or in the back of trucks, who sailed in ships and tiny boats, and who took airplanes or trains to reach Germany. For the first time since living in Germany I realized I too was a foreigner. I asked myself, why do I have the right to live, work, and study here when they don’t? What is the difference between them and me? Why am I welcomed and they aren’t? I had the luck to be born with the right nationality.

Ignorance is a very destructive thing. It leads to racism, discrimination, and in the worst case violence. Ignorance leads to a country that describes itself as being built on Christian principles and morals to turn its back on those who need it the most. It causes people who call themselves good and who go to church every Sunday to close their doors and protest in the streets against people who have seen horrors that we only know from books and movies. It causes people who have been spoiled by living in a rich society to deny someone fleeing true poverty the chance to live out a life without worrying about how they will provide for their family. We must ask ourselves why we turn our backs on those who need us and why we deny someone the right to work and send them back to a life of despair and no hope? More people are informing themselves about the plight of refugees and asylum seekers and becoming involved. This cannot be ignored and through this positive changes have been made to the laws. However, with the rise of awareness has also come a rise of discrimination and protest. Every Monday across Germany people go out on the streets and protest against the Islamisation of Germany. Those protesting claim they are not against foreigners and are not racist but these sentences fall short when they are walking side by side with Nazis, when they make the argument that we cannot take everyone and the foreigners are just living from the system. Most of all for me the claims of not being racist are empty because they are not protesting against me.

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No one chooses to leave their homes, their families, everything they know for no reason. No one risks their life walking through deserts, over mountains, or cramming into small boats just to earn pocket money. Those outraged by the swell of refugees coming to Germany complain that they don’t want to integrate, that the refugees just want to come here and take without giving. What bigger of a first step does one need to take than leaving everything behind to come to a country where you don’t know anyone? The first step was made the minute these men, women, and children entered Germany. Everyone speaks of integration but as soon as a refugee or asylum seeker stands at our door we shut and lock it. Why?

There are thousands of men and women who volunteer their time across Germany to help refugees and asylum seekers, but it is not their job alone. What picture does that paint of a society when those who come from war, famine, poverty, and terror are shut behind gates, tucked away in tents and containers on the outside of the city away from the eyes of normal citizens? There is something fundamentally wrong with the way asylum seekers and refugees are portrayed and viewed. We must ask ourselves why has it developed this way? Why are we not doing more? Why in a country that has known war, destruction, and the holocaust are thousands of people on the streets every Monday protesting against those who need us the most? I didn’t come to Germany because my country was destroyed by war, because I saw my family killed before my eyes, or because I was stuck in a vicious cycle of poverty and no future. My life wasn’t bad in my country of origin but I came to Germany because I knew my life would be better here, I came voluntarily while the majority are forced to come.

For me the most important question, and what gets at the heart of ignorance and discrimination in Germany today, is why am I allowed to live here, why do Germans complain to me about “those foreigners”, when in the end there is no difference between me and them? Why does the color of my skin, the language I speak, or the God I pray to decide if I am welcomed or not? We are all humans, we all feel love, anger, sadness, and fear. We all deserve to be treated with dignity and respect at our most vulnerable time. What does that say about me when I turn my back on someone who needs help and wants to be treated as a human with worth? We must ask ourselves if this is the kind of society we want to live in. If not we must begin to change it today.