Wehret den Anfängen

Anbei zwei ältere Artikel von mir, die thematisch gut auf diese Seiten passen (manche Links im Text passen nicht mehr). Zentral dabei der Satz: „Zu wenige sind irritiert, wenn Volksverhetzung aufmarschiert.“ Ich bin in Sachsen-Anhalt aufgewachsen und weiß, wovon ich rede. Bedenklich ist aber auch, dass der Fremdenhass in Bayern eine subtilere, aber ähnlich weit verbreitete Basis hat.

Die Moorsoldaten

Der kleine Neger vom FC Hinterwald

 

Erste Eindrücke aus der Tanzabteilung

Die neue Tanzabteilung, die sich regelmäßig freitags um 18 Uhr trifft, wächst und gedeiht und konnte in der vergangenen Woche bereits mehr als zehn Teilnehmerinnen begrüßen. Besonders angenehm ist dabei die Atmosphäre. Man sieht den Frauen aller Altersklassen (bisher überwiegend armenische Asylbewerberinnen) an, dass sie einfach nur Spaß daran haben, dem deprimierenden Alltag in der Gemeinschaftsunterkunft in Veitshöchheim entfliehen und zusammen tanzen zu können. Wir wünschen uns, dass sich der Tanzkurs in Zukunft zu einem Ort ungezwungener Begegnungen entwickelt, wenn wir mehr deutsche Teilnehmerinnen (von denen erstmals eine in der letzten Woche da war – Willkommen, Tamara!) hinzugewinnen.

Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke des Tanzkurses. Unsere Tanzlehrerin Lusine ist in schwarz gekleidet zu sehen.

„Sport ohne Grenzen“ zu Besuch am Deutschhaus-Gymnasium

Als das Würzburger Deutschhaus-Gymnasium als „Schule ohne Rassismus“ ausgezeichnet wurde, war auch „Sport ohne Grenzen“ als praktisches Beispiel integrativer Initiativen vor Ort. Wir danken allen Beteiligten für die Einladung und die Spenden, nachdem die Einnahmen aus dem Kuchenverkauf unserem Projekt zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem ermutigen wir die beteiligten Schüler und Lehrer, sich auch in Zukunft konsequent gegen Intoleranz und Diskriminierung einzusetzen.

Artikel in der Main-Post

Ein Punktsieg für das Miteinander

Für den einen oder anderen Berufsschüler der Würzburger Kolpingwerke mag es der erste direkte Kontakt mit einem Asylbewerber gewesen sein, als sie zu einem Fußball-Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft mit Schülern der Kolping-Sprachkurse antraten. Auf dem Sportplatz merkte man von eventuellen Vorbehalten oder Vorurteilen aber nichts. Der Sport verbindet – und spielt bei der Integration seit jeher eine wichtige Rolle.

Organisiert wurde die Partie von Kolping-Mitarbeitern. Den Platz stellten die Freien Turner Würzburg zur Verfügung, die schon seit längerem über ihr Integrationsprojekt „Sport ohne Grenzen“ aktiv Asylbewerber in ihren Spielbetrieb integrieren. Die Einnahmen von 200 Euro – ausschließlich durch Spenden der Zuschauer erworben – wurden anschließend eben jenem Projekt zur Verfügung gestellt. Gewonnen hat am Ende die Mannschaft, die hauptsächlich aus 16- bis 18-jährigen Flüchtlingen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan und Pakistan bestand, mit 7:3 gegen die Berufsschüler und Mitarbeiter von Kolping. Viel wichtiger – so hoffen die Veranstalter – war aber der faire, direkte Kontakt miteinander, der die beiden Gruppen einander im Idealfall etwas näher bringt und dabei hilft, ein friedliches und freundschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Unbenannt