Alles Gute, Madiama!

Nun ist es soweit: Unser lieber Freund Madiama Diop, der unserem Integrationsprojekt einst ein Gesicht gab, hat dem psychologischen Druck, der auf abgelehnte Flüchtlinge ausgeübt wird, nachgegeben und das Land freiwillig verlassen. Ein großer Dank geht an die Football-Abteilung, die ihn jederzeit tatkräftig unterstützt hat und nun daran arbeitet, Madiama im Senegal bzw. in Gambia mit einer finanziellen Hilfe den Start in sein neues Leben zu erleichtern. Es bleibt die Hoffnung, dass er irgendwann ein Arbeitsvisum gewährt bekommt und legal zurück kommen darf. Sicher ist, dass er mit seiner liebenswürdigen und hilfsbereiten Art viele Freunde gewonnen hat, die sich freuen würden, wenn er zurückkommen dürfte.

Alles Gute, Madiama!

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So geht es weiter bei Sport ohne Grenzen

Um geflüchteten Frauen, die oft vor noch größeren Herausforderungen und Einschränkungen stehen als geflüchtete Männer, mehr Möglichkeiten zu geben, einen Zugang zu unserem Verein und zur deutschen Gesellschaft zu finden, haben wir in letzter Zeit verstärkt an der Etablierung von Angeboten speziell für Frauen gearbeitet.

Am 26. April 2017 beginnt erstmals unser Fahrradkurs für Frauen. An acht Terminen (jeweils mittwochs um 16:30 Uhr) haben vier Frauen dann die Möglichkeit, unter Aufsicht von zwei ehrenamtlichen Betreuerinnen mit geliehenen Fahrrädern das Fahrradfahren zu erlernen und so ein kleines Stück Unabhängigkeit zu gewinnen. Bei Bedarf möchten wir durch unseren Bufdi Christoph auch die Möglichkeit der Kinderbetreuung für die Teilnehmerinnen anbieten. Gerne können sich Interessentinnen für den Kurs ab sofort bei uns anmelden. Außerdem wären wir für das Spenden von bzw. für das ausleihen funktionaler Damenräder dankbar.

Bereits seit November 2016 findet freitags um 18 Uhr in unserer Turnhalle ein Fitnesskurs für Frauen statt. Willkommen sind dabei alle Frauen. Schwerpunkt sind Übungen ohne Materialaufwand, die abwechselnd und gleichmäßig alle Körperbereiche trainieren. Unser Bufdi Christoph steht dabei für eine eventuelle Kinderbetreuung zur Verfügung. Falls jemand daran interessiert ist, diesen Kurs einmal pro Monat zu leiten, kann sie sich gerne bei uns melden.

Auch weiterhin stehen unsere Abteilungen allen Interessierten – sowohl Flüchtlingen als auch allen anderen Menschen – offen. Dabei gehört aktuell zu unserem Angebot:

Fußball: Männer

Lacrosse: Männer und Frauen

American Football: Männer und Jungs

Tischtennis: Männer und Frauen

Taekwondo: Männer, Frauen, Kinder

Fitness: Frauen

Fahrradkurs: Frauen

 

Vielen Dank für neue Fördermittel!

Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren gibt es unser Integrationsprojekt „Sport ohne Grenzen“ nun schon. Viele neue Menschen sind seitdem mit unserem Verein und unseren Mitgliedern in Kontakt gekommen. Viele von ihnen sind aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei uns, aber neue Mitglieder und Interessenten gibt es immer mal wieder. Umso schöner ist es, dass sich immer wieder neue Fördermittel finden, dank derer wir unser Projekt fortführen können. Ein großer Dank geht daher an den Bezirksjugendring Unterfranken, dem Bayerischen Jugendring und seinem Projekt „Flüchtlinge werden Freunde„, durch den wir mit 2.400 Euro unterstützt werden.

Ein Dank geht auch an Kolping Mainfranken und die Jugendhilfe Creglingen. Nach den Benefizspielen auf unserem Platz im Sommer mit Flüchtlingen und Deutschen aus Einrichtungen von Kolping und der Jugendhilfe Creglingen  wurden 150 Euro für unser Integrationsprojekt gespendet.

Neuer Fitnesskurs für Frauen

Ab dem 25. November 2016 wird jeweils freitags ab 18 Uhr ein Fitnesskurs für Frauen neu zu unserem Sportangebot gehören. Auch hier wenden wir uns wieder gezielt an Ausländerinnen, aber da der Kontakt zur deutschen Gesellschaft einen zentralen Punkt unseres Integrationsprojekts darstellt, würden wir uns genauso über eine rege Teilnahme von deutschen Teilnehmerinnen freuen. Außerdem möchten wir erstmals nach Absprache bzw. Anmeldung die Möglichkeit der Kinderbetreuung anbieten für Frauen, die gerne kommen möchten, aber nicht wüssten, wie sie ansonsten ihr Kind versorgen könnten. Neben unserem Bufdi Christoph wäre es daher auch erfreulich, wenn wir noch eine weitere Person finden könnten, die sich an der Kinderbetreuung beteiligen möchte.

Vom Programm her geht es um Fitnessübungen, für die man größtenteils keine Hilfsmittel braucht und die man dementsprechend leicht zu Hause nachmachen bzw. trainieren könnte. Es geht also zum Teil um die im Neudeutsch als Freeletics und Zirkeltraining bekannten Formate. Die Intensität kann natürlich jede Teilnehmerin selbst bestimmen. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass ein durchaus ambitioniertes sportliches Programm geplant ist für Personen, die bei regelmäßiger Teilnahme sichtbare Fortschritte erzielen möchten.

Um eine gewisse Abwechslung zu gewährleisten ist geplant, ab und zu verschiedene Übungsleiter miteinzubauen. Außerdem wird es verschiedene Blöcke über mehrere Wochen mit definierten Zielen geben. Beim anschließenden Block wird das Programm bzw. der Schwerpunkt dann ein anderer sein.

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Die Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit

München: Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat zur Ehrung ehrenamtlicher Helfer geladen, die sich für die Integration von Flüchtlingen in ihrem Sportverein einsetzen. Als Veranstaltungsort dient ein edles Varieté-Theater, aufgetischt wird auch ordentlich. Zwischendurch klopfen sich Vertreter des BFV auf der Bühne gegenseitig für ihre tolle Arbeit auf die Schulter. Für die geladenen ehrenamtlichen Helfer gibt es einen lauwarmen Händedruck.

Ein edles Casino im Süden Bayerns: Zur Überreichung von Fördermitteln werden ehrenamtliche Helfer vom Bayerischen Landessportverband und von Lotto Bayern eingeladen. Mit dabei: Ein Flüchtling unseres Vereins, dem gönnerisch ein 50-Euro-Schein zugesteckt wird, damit er sich im Casino austoben kann. Serviert werden – überspitzt gesagt – gefüllte Giraffenhälse. Im Nobelhotel wartet anschließend die Sauna.

Deutscher Bundestag, 29. Januar 2016: Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat ehrenamtliche Helfer zum gegenseitigen Austausch zu einer Tagung nach Berlin eingeladen. Profitieren möchte die Partei von funktionierenden Ideen der Basis bei der Integration von Flüchtlingen. Die Aufrichtigkeit dieser Intention scheint allerdings zweifelhaft, wenn die anwesenden Politiker entweder nur für das Pressefoto erscheinen oder auf ihrem Smartphone rumtippen, sobald jemand anderes als sie selbst sprechen. Medienwirksam überreicht wurden die von den Teilnehmern formulierten Verbesserungsvorschläge aber natürlich trotzdem.

Gut, so schlecht war die Aktion der Grünen mit Sicherheit nicht, da man als ehrenamtlicher Helfer zumindest einmal die Chance hatte, im Bundestag zu Wort zu kommen. Viel eklatanter sind die beiden anderen genannten Beispiele: Ehrenamtliche Helfer stehen nur im Rampenlicht, wenn sich die Veranstalter selbst in Szene setzen können. Erleichterungen der Arbeit im Alltag sind damit oft nicht verbunden – und wären dennoch so wichtig.

Man ist dabei, einen jungen Flüchtling in seinen Verein zu integrieren aber weiß nicht, wie lange er überhaupt noch in der Nähe wohnen wird, ob er eine Ausbildung beginnen oder einen Sprachkurs besuchen darf, wie lange sein Asylverfahren noch dauern und wie es ausgehen wird. So mag es nicht sofort einleuchten, warum die Süddeutsche Zeitung ein paar ehrenamtlichen Helfern einen großen Artikel widmet, in dem es lediglich darum geht, dass eben jene Helfer einer Ehrung im bayerischen Landtag fernbleiben wollen. Doch wenn man sich mit der Thematik beschäftigt weiß man, wie unaufrichtig solche Schulterklopfer manchmal erscheinen, wenn die gleichen Institutionen Wasser auf die erbaute Sandburg gießen, deren Erbauung sie loben.

2016 kamen weit weniger Flüchtlinge nach Deutschland als im Jahr zuvor. Obwohl uns Studien, Experten, ja der gesunde Menschenverstand sagen, dass die Integration all dieser Menschen viele Jahre und große Mühen beanspruchen wird, wird an bestimmten Stellen, die daran beteiligt sind, schon wieder gespart. Gerade in der so wichtigen sprachlichen und beruflichen Ausbildung hakt es, wie dieser Artikel beschreibt.

Hinzu kommen immer weitere Verschärfungen des Asylrechts, die die Chancen auf Ausbildung, Arbeit und psychologische Behandlung immer weiter erschweren und so auch bei den Helfern die offensichtliche Frage aufwerfen, inwiefern Integration überhaupt gewollt ist.

Es braucht also weniger Schulterklopfer, weniger Selbstbeweihräucherung, sondern mehr Planungssicherheit. Schnelle, faire Asylverfahren sowie faire Zugänge zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt helfen nicht nur den Flüchtlingen, sondern auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das Versagen der Regierung bei der Versorgung der Flüchtlinge in einer Katastrophe hätte enden können.

Ausgetanzt

Zwar kann man hier noch einen schönen Beitrag über unsere Tanzabteilung sehen (ab 11:18 Min.), leider wird es diese ab dem 18. November 2016 aber nicht mehr geben. Verschiedenen Gründe zwangen uns dazu bzw. ließen es uns als nicht zielführend erscheinen, die Kurse weiterzuführen. Dass wir später einen neuen Anlauf nehmen werden, schließen wir aber nicht aus. Verzagen werden wir deshalb aber nicht und stattdessen ein paar andere Angebote ausprobieren.

Mit Musik und Tanz in eine bessere Zukunft

https://www.sat1bayern.de/news/20160924/mit-musik-und-tanz-in-eine-bessere-zukunft/

 

Infos, Infos, Infos

Nach ein paar Wochen der Untätigkeit komme ich jetzt endlich wieder einmal dazu, unseren Blog zu aktualisieren. Ehrlich gesagt liegt es auch daran, dass der Schock nach der Wahl in den USA uns umso deutlicher machen sollte, dass wir alle in irgendeiner Form aktiv sein müssen, um Nationalisten und Demagogen nicht das Feld zu überlassen. Fangen wir also an mit einer Mischung aus Informationsmöglichkeiten und Mitteilungen für alle Interessierten, die sich angesammelt haben.

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So prangert der unterfränkische Bezirksjugendring in einer Pressemitteilung vom Oktober 2016 beispielsweise an, welche Hindernisse die bayerische Staatsregierung der Integration von jungen Flüchtlingen in den Weg stellt:

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Für alle, die die Vorfälle in Dresden während der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit schon vergessen haben, sei noch einmal dieser Aufruf einer Kollegin von mir:

https://causa.tagesspiegel.de/besorgte-buerger-sind-militante-egoistennbsp.html

Tag eins nach der Unabhägigkeitsfeier in Dresden. Fassen wir zusammen:

Besucher auf dem Weg zur Kirche werden mit dem entfesselten Hass eines primitiven Mobs konfrontiert. „Ein dunkelhäutiger Mann, der am Gottesdienst teilnehmen will, wird mit Affengeräuschen und „Abschieben“-Rufen empfangen. „Wir sind traurig und beschämt über die Respektlosigkeit und den Hass der Pöbler bei den bisher friedlichen Feierlichkeiten“, wittert die sächsische Staatsregierung“, so die Mainpost von heute.

IST DAS NICHT ZUWENIG? IST DAS NICHT ZU LEISE, ZU ARTIG, ZU VERZAGT, ZU MILDE – VON UNS ALLEN?

Aus dem Blog des „Tagesspiegels“ vor Ort in Dresden [http://www.tagesspiegel.de/politik/blog-zum-tag-der-deutschen-einheit-dresdner-bekommt-endlich-den-hintern-hoch/14633844.html]:

„Festakt zum #TdDE2016 in #Dresden auf dem #Theaterplatz nicht zu hören. Männer mit Wutgesichtern und Ohrstöpseln brüllen „Widerstand“.“

„Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hält die Einheit Deutschlands noch nicht für vollendet. Vielmehr sei sie noch zu gestalten: „Auf die nach wie vor bestehenden ostdeutschen Besonderheiten müssen wir reagieren“, sagte Tillich als amtierender Bundesratspräsident beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in der Semperoper.“

„Die sächsische Staatskanzlei ist „traurig und beschämt“ über den Hass der pöbelnden Menge. “

„Die [pöbelnde rechte] Demonstration auf dem Neumarkt war nicht angemeldet. Sie werde mittlerweile als Versammlung gewertet, teilte die Polizei mit. Eine solche Versammlung ist eigentlich am Tag der deutschen Einheit in der Innenstadt nicht zugelassen. Diese werde aber geduldet, da sie keine Auswirkung auf den Sicherheitsbereich oder das Protokoll habe.“ Die Polizei auf kritische Nachfragen weiter: „Die Personen vor der Frauenkirche haben wir in Abstimmung mit der Stadt als verantwortliche Versammlungsbehörde als Versammlung angesehen. (Ein Versammlungsleiter gab sich nicht zu erkennen.) Von den Personen ging keine Gefahr für Ablauf und Sicherheit der Protokollveranstaltungen aus. Die verbalen Äußerungen bzw. die Trillerpfeifen werten wir als Form der Meinungsäußerung. Vor diesem Hintergrund wurde gemeinsam mit der Stadt entschieden, nicht einzugreifen.“
Zu der Frage, warum das Schild eines Demonstranten mit einem Zitat von Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels nicht beschlagnahmt wurde: „Das benannte Schild [im Blog abgebildet und gut sichtbar: ] ist uns bekannt. Eine strafrechtliche Relevanz kann derzeit nicht festgestellt werden.“

Und:
„Die massiv beschimpfte Bundeskanzlerin ruft zu Respekt und Toleranz auf. „Für mich persönlich, aber auch für die allermeisten Menschen in Deutschland ist dies nach wie vor ein Tag der Freude, ein Tag der Dankbarkeit, aber natürlich auch ein Tag, an dem wir 26 Jahre nach der deutschen Einheit sehen, dass neue Arbeit, neue Probleme auf uns warten“, sagte sie am Rande der Einheitsfeier. „Und ich persönlich wünsche mir, dass wir diese Probleme gemeinsam, in gegenseitigem Respekt, in der Akzeptanz sehr unterschiedlicher politischer Meinungen lösen, und dass wir auch gute Lösungen finden.“

Sie wünsche sich weiter, “ dass die Menschen miteinander im Gespräch bleiben und das ganz besonders auch angesichts vieler, die gar nicht sozusagen sich um dieses Gespräch bemühen.“ “

Ja, den letzten Satz kann man angesichts der 450.000 friedlichen Bürger, die sich trotz Regen zur Einheitsfeier eingefunden haben, nur unterstreichen!

ABER: DAS GENÜGT NICHT! Nicht an die Adresse des hasserfüllten Mobs, der Plätze und Schlagzeilen beherrscht, dem gegenüber auch die Ordnungskräfte und die Polizei vor Ort eine erstaunliche Milde und Toleranz walten lassen – an die ich mich im umgekehrten Fall bei öffentlichen Auftritten von Antifaschisten nicht erinnern kann. Eine aggressiv menschen- und demokratiefeindliche Gesinnung muss auch klar so benannt und viel deutlicher, entschlossener, sichtbarer bekämpft werden! Zurückhaltend und diplomatisch formulierte Äußerungen werden der Brisanz und der Gefährlichkeit dieser entfesselten Menschenfeindlichkeit nicht gerecht. Und (tolerierten) Parolen folgen Taten! Allein am letzten Wochenende drei massive fremdenfeindliche (Brand-)Anschläge – mit Billigung der Gefahr für Leib und Leben.

Daher ist dieser Appell auch an uns alle gerichtet:

„Die Empörung vieler Bürger, auch vieler Dresdner, über die hasserfüllten Proteste am Tag der Deutschen Einheit hat Gerhard Ehninger in Worte gefasst. Der Medizin-Professor des örtlichen Uniklinikums und Mitglied der Initiative „Buntes Dresden“ schrieb in einem via Twitter verteilten Appell: „Wann gab es das zuletzt, dass ein Gottesdienst mit Hass und Trillerpfeifen gestört wurde? Wann wurden zuletzt Gottesdienstbesucher beschimpft und angeschrien? Wann zuletzt wurden dunkelhäutige Gottesdienstbesucher aufs Schlimmste beleidigt? „Schämt euch“! Wir müssen zusammenstehen gegen diese Intoleranz und diesen Hass. Dresdner und Sachsen, schämt euch nicht nur im stillen Kämmerlein. Äußert euch bei jeder Gelegenheit für ein weltoffenes und tolerantes Dresden. Bekommt endlich den Hintern hoch!““

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Diese ARD-Dokumentation versucht zu erörtern, was in Deutschland im vergangenen Jahr in der Flüchtlingsarbeit geschehen ist und welche Herausforderungen noch vor uns liegen:

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Wie läuft eigentlich eine Abschiebung ab? In dieser Dokumentation kann man das erfahren. Übrigens wird mittlerweile – wie ich selbst erlebt habe – auch in Bayern die in diesem Beitrag erwähnte Methode angewandt, Asylbewerbern ohne Bleibeperspektive eine freiwillige Rückreise nahezulegen. Die Kosten für den Transport und für eine Starthilfe vor Ort übernimmt die Ausländerbehörde.

Informationen für Flüchtlingshelfer

Anbei ein paar Informationen aus den letzten Monaten für alle Flüchtlinge bzw. den Menschen, die ihnen helfen.

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Kostenfreie Sprachschule:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Koordinatoren*innen, Helfer*innen und Betreuer*innen,

damit Sie auf dem Laufenden bleiben, informieren wir Sie im Folgenden über die aktuellen Entwicklungen zu den Kursen „Einstieg Deutsch“ bei Sprachen Plus.

Zunächst gibt es gute Neuigkeiten. Nach unzähligen Telefonaten und stetiger Kritik an der Ungleichbehandlung gibt es endlich eine Bewegung in die richtige Richtung. Seit diesem Freitag wissen wir, dass auch Asylbewerber aus anderen, nicht sicheren Herkunftsstaaten an den Kursen teilnehmen dürfen, sobald mindestens 50% der Teilnehmer aus Irak, Iran, Eritrea oder Syrien kommen. Das bedeutet, wir nehmen ab sofort Anmeldungen aus anderen Ländern an, ausgenommen: EU-Länder, Albanien, Ex-Jugoslawien, Ghana, Senegal.

Die nächste Kursreihe beginnt voraussichtlich am 18.07., die darauf folgende am 01.08.2016. Unterrichtszeit ist immer von 08:30 bis 12:30 Uhr oder von 13:00 bis 17:00 Uhr. Jeder Kurs besteht aus 170 Unterrichtseinheiten und findet mit 25 Wochenstunden statt. Aus organisatorischen Gründen sind Änderungen möglich. Das Programm umfasst alle Sprachniveaus von der Alphabetisierung bis B1. Im Rahmen des Kurses schaffen die Teilnehmer, abhängig von Motivation und persönlichen Voraussetzungen, normalerweise ein Sprachniveau nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen.

Die Fahrtkosten können ab drei Kilometern Entfernung der Wohnadresse vom Kursort monatlich erstattet werden. Dazu müssen die Teilnehmer ihre übertragbare Monatskarte (Monatskarte mit Stammkarte) bei uns vorweisen und regelmäßig (Anwesenheit min. 70%) am Kurs teilnehmen.

Wir freuen uns ebenfalls, Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab sofort auch Arabisch-Kurse anbieten. Je nach Bedürfnissen und zeitlichen Möglichkeiten der Kursteilnehmer wird der Kurs ein bis drei Mal pro Woche ab 19 Uhr stattfinden. Im Kurs sollen die arabische Schrift sowie Grundkenntnisse der arabischen Sprache vermittelt werden. Das Team von Sprachen Plus ist voller Optimismus, dass wir ausreichend Kenntnisse erwerben können, um zukünftig alle möglichen Zettel, Dokumente und Ausweispapiere selbst zu entziffern. 🙂 Bei dieser Gelegenheit hoffen wir, auch ein paar der Koordinatoren und Helfer persönlich kennen zu lernen. Den Flyer zum Arabischkurs hängen wir an diese Nachricht an.

Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Kursen und Ihr Engagement.

Herzliche Grüße

Maya Riedl                                                    Simon Käsperlein

Sprachen Plus – Sprachenschule und Europäisches Bildungszentrum
Haugerring 6
97070 Würzburg

0931 35824483
www.sprachenplus.com
www.facebook.com/sprachenplus
Skype: sprachen.plus1

Trägerinformation: Sprachen Plus e. V., Haugerring 6, 97070 Würzburg

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Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Koordinatoren*innen, Helfer*innen und Betreuer*innen,

die Resonanz bezüglich unseres Angebots von Sprachkursen auch für Asylbewerber aus anderen Staaten, als den vier bekannten (Irak, Iran, Eritrea und Syrien) hat uns sehr gefreut. Leider sind wir inzwischen in der Situation, dass wir so viele Anmeldungen insbesondere aus Afghanistan haben, dass wir nicht alle Teilnehmer sofort unterbringen können.

Wir beginnen wie geplant am 01.08.2016 mit sechs neuen Kursen. Für die nächste Kursrunde, die Mitte September beginnen soll, haben wir auch schon einige Anmeldungen, müssen die Kurse aber nun mit Syrern, Irakern, Iranern und Eritreern auffüllen, um die 50% Quote zu erreichen.

Konkret bedeutet das, dass wir Sie im Moment bitten im Augenblick nur Anmeldungen aus Syrien, Irak, Iran oder Eritrea zu senden, da wir fürchten, dass die Wartelisten anderenfalls zu lang werden. Was die aktuellen Anmeldungen betrifft hoffen wir, dass wir alle bisher angemeldeten Personen spätestens in den Kursen für September unterbringen können. Wir werden Sie informieren, sobald wir in der Lage sind neue Anmeldungen anzunehmen.

Wir danken Ihnen weiterhin für die gute Zusammenarbeit und Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Käsperlein            Maya Riedl

Sprachen Plus – Sprachenschule & Europäisches Bildungszentrum

Haugerring 6
97070 Würzburg

0931 35824483
www.sprachenplus.com
www.facebook.com/sprachenplus
Skype: sprachen.plus1

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Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Sehr geehrte Unterstützer*innen,

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gab eine Liste mit über 80 Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt, die künftig im Rahmen des bestehenden Programms „Passgenaue Besetzung“ neue Willkommenslotsen einsetzen werden. Diese rund 130 speziell ausgebildeten Willkommenslotsen werden kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort bei der Integration von Flüchtlingen in die Betriebe zur Seite stehen.         … gerade kleine und mittlere Betriebe benötigen Unterstützung – sowohl bei der Klärung verwaltungstechnischer Fragen, als auch bei der Schaffung einer neuen Willkommenskultur im Betrieb.  … dem neuen Willkommenslotsen gibt es einen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der die Unternehmen bei ganz alltäglichen Fragen rund um die Flüchtlings-Azubis unterstützt.“

Sowohl die IHK Würzburg/Schweinfurt, als auch die Handwerkskammer für Unterfranken haben entsprechende Willkommenslosten

https://www.wuerzburg.ihk.de/themen/integration-von-fluechtlingen.html

https://www.hwk-ufr.de/artikel/unterstuetzung-von-unternehmen-bei-der-integration-von-fluechtlingen-78,0,4591.html

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Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne würde ich mich Vorstellen. Mein Name ist Robert Urban, von der 
Initiative HORIZONT - Perspektive Vielfalt. Wir
sind ein Studententeam aus München, dass Newcomer (wie wir Flüchtlinge 
nennen möchten) und Unternehmen zusammenbringt.
Wir vermitteln Praktika, Ausbildungsstellen und Arbeitsstellen mit Hilfe 
unserer Plattform http://www.hrznt.de.

In München kooperieren wir mit den Hochschulen und konnten dadurch 
bereits geflüchtete Gasthörer an Unternehmen
vermitteln. Da ich persönlich aus Würzburg stamme und auch noch einige 
Kontakte habe, habe ich mir Ihre Adressen aus dem
Internet besucht. Gibt es ein Möglichkeit bzw. haben Sie Kontakte zu 
Newcomer, die wir zuerst bei uns registrieren
könnten und vermitteln könnten.

Konkret habe ich gerade eine Anfrage für eine Ausbildungsstelle in 
Würzburg im Bereich Werbetechnik und würde gerne
einen entsprechenden Kandidaten finden.

Ich würde mich über jeden Hinweis freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Urban
__________________________


HORIZONT
Perspektive Vielfalt

Robert Urban
Co-Founder / Cooperations & IT
Mail: robert@hrznt.de
Web: www.hrznt.de
Phone: +49 175 2249304


Call them Newcomers!

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Voraussetzungen für Flüchtlinge beim Zugang zum Arbeitsmarkt:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Asyl/faq-arbeitsmarktzugang-gefluechtete-menschen.pdf?__blob=publicationFile

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Rechtshilfe für Flüchtlinge und Helfer

Liebe Frau Riemann,

gerne würden wir uns nochmal für die herzliche Aufnahme in das Kooperationsteam bedanken und senden Ihnen hier die verabredeten Informationen. Sofern bereits Anfragen oder allgemeine Fragen an uns gesendet werden wollen, sind wir unter info@rlc-wue.de erreichbar. Diese E-Mail Adresse leitet die Anfragen direkt auf Matthias und mich weiter.

Hinsichtlich der Initiative der Wirtschaftswissenschaftler für die Hilfe auf dem Arbeitsmarkt, setze ich unsere Kooperationspartnerin Frau Ronja Thoss in den CC. Nachdem heute erwähnt wurde, dass gerade bei der Vermittlung von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt Probleme auftreten, finden Sie bei diesem Projekt hilfsbereite Ansprechs- und Kooperationspartner. Desweiteren finden Sie Informationen unter:http://www.integraide.wiwi.uni-wuerzburg.de/

Anbei letztlich unsere E-Mail, die an verschiedene Hilfsorganisationen samt Flyer versendet wurde.

„Der Refugee Law Clinic Würzburg e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den in Würzburg untergebrachten Flüchtlingen rechtliche Hilfe zu leisten und dabei bereits aktive Hilfsorganisationen zu entlasten. Anbei ein von uns entworfener Flyer, den Sie gerne an Interessenten weiterleiten und für juristische Probleme Ihrer Flüchtlinge nutzen können.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit sehr gerne zur Verfügung!“

Herzliche Grüße

Theresa Barufke und Matthias Grundei

Refugee Law Clinic Würzburg e.V.

Vorsitzende

E-Mail: info@rlc-wue.de

facebook/lawclinicwue

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Berufsschule für Flüchtlinge

Planung einer neuen Integrations-Vorklasse FOS/BOS

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Schuljahr 2016/2017 planen wir, erneut eine Integrations-Vorklasse FOSBOS einzurichten. Zur Ihrer Information senden wir anbei den neuen Info-Flyer sowie das Formblatt für eine Interessensbekundung.

Wir möchten Sie auf diesem Wege informieren und bitten Sie, die Infos an möglicherweise geeignete Bewerber weiterzugeben.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank

Susanne Kraus-Lindner, OStDin
Schulleiterin

Info-Flyer IVK SJ16-17

Interessensbek IntegrationsVK Sept 16

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